Implantologie

Die Lebenserwartung steigt stetig an. Auch der ältere Mensch benötigt noch gut sitzenden Zahnsersatz, um sich vernünftig ernähren und mit seinem sozialem Umfeld kommunizieren zu können. Abhängig von den individuellen Gegebenheiten und Wünschen muss die für den Patienten/Einzelnen optimale Therapievariante ausgesucht werden.

Implantate sind „künstliche“ Wurzeln, meist aus Titan und leisten einen großen Beitrag zur Retentionsverbesserung von abnehmbarem Zahnersatz. Bei der Auswahl der Verankerung ist auf einfache Handhabung und zumutbare Hygienefähigkeit zu achten.
Bei Teilbezahnung sollte eine Erweiterungsmöglichkeit des Zahnersatzes bei etwaigem Zahnverlust schon im voraus eingeplant werden, so dass sich der Patient nicht noch einmal an völlig neue Prothesen gewöhnen muss.

Beim zahnlosen Patienten ist es im atrophierten Unterkiefer besonders schwierig, eine herkömmliche Prothese anzupassen. Bei entsprechend gutem Allgemeinzustand des Patienten ist selbst bei hochgradigem Knochenabbau (Alveolarkammatrophie) in fast allen Fällen die Implantation von zwei bis vier Implantaten möglich, um so einen ausreichenden Prothesenhalt und eine Verbesserung der Kaufunktion zu erreichen.

In Kooperation mit dem Kieferchirurgen Dr. Carsten Jahnke können wir vor Ort in unserer Praxis auch komplizierte Eingriffe vornehmen. Diese Zusammenarbeit besteht seit drei Jahren.